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Hermann Schorpp, Montag, 11.07.2011
Frau Antje aus Holland….
oder was die DJK-AH in Amsterdam so alles erlebte
Vier tolle Tage mit vielen neuen Eindrücken und bleibenden Erinnerungen erlebten die Alten Herren der DJK Donaueschingen bei ihrem turnusmäßigen Jahresausflug. Die Hafenstadt Amsterdam mit ihren 800.000 Einwohnern, die offizielle Hauptstadt der Niederlande, war das Ziel der DJKler. Toleranz gegenüber Mitmenschen wird unseren Nachbarn im Norden ja gerne nachgesagt, in punkto Gastfreundschaft könnten unsere holländischen Freunde bei uns im Schwarzwald aber durchaus noch etwas dazulernen.
Die 34 AHler ließen sich aber nicht beeindrucken und genossen nach einer langen Anreise ein ausgiebiges Frühstück im Herzen der Grachtenstadt. Eine Stadtführung vermittelte viel Neues und Wissenswertes über die Stadt, erbaut auf rund fünf Millionen Holzpfählen. Da in der Geschichte Amsterdams die Grachten einen der Haupttransportwege für Güter und Menschen darstellten, war es üblich, die Steuern für ein Gebäude nach seiner Breite am Kanal zu bemessen. Folglich entstanden in Amsterdam vorwiegend Häuser, die sehr schmale Vorderfronten entlang der Grachten aufweisen, oftmals nicht viel mehr als 1 Meter. Amsterdam ist immer noch eines der wichtigsten Zentren für den Welthandel mit Diamanten. Also wollten wir wissen, wie die Verarbeitung dieser kostbaren Steinchen vor sich geht. Bei einer Führung konnten wir dem Diamantenschleifer bei seiner Präzisionsarbeit zuschauen und danach die Steinchen als Schmuck bewundern. Was da hinter Glas in Gold- und Silberfassungen funkelt, lässt einem ganz schwindelig werden.
Was wäre die holländische Metropole ohne ihre Grachten? Die komplette Innenstadt wird von diesen Wasserwegen durchzogen, Grund genug die Stadt auch auf diesem Wege zu erkunden. Der größte Teil der Grachten stammt aus dem 17. Jahrhundert und hat eine Gesamtlänge von rund 80 Kilometern. Während der Rundfahrt staunten wir nicht schlecht über die noblen Häuser und die unzähligen Hausboote die eine Alternative dazu bieten. Vorbei fährt man auch am berühmten Haus der Anne Frank. Schier unendlich schienen die Besonderheiten, Geschichten und Anekdoten der Stadt, also musste für Ausgleich gesorgt werden. Den fanden die müden Fußballer in einer der zahlreichen Bars und Kneipen. Durch seine zentrale Lage in Europa und die multikulturelle Bevölkerung sind in den Amsterdam Clubs so ziemlich alle Musikrichtungen vertreten, also für jeden von uns war etwas dabei. Auch kulinarisch ließ die Stadt keine Wünsche offen. Die Auswahl an Lokalen ist beinahe unüberschaubar. An jeder Ecke findet sich ein Imbiss oder ein Restaurant.
Leider schienen auch die Uhren schneller zu gehen als in der Heimat und so neigte sich der aufregende Ausflug in Windeseile dem Ende zu und wir mussten die Rückreise antreten. Um diese etwas zu verkürzen, verlegten wir die Rückreiseroute kurzerhand durch die Kölner Innenstadt und erreichten dann gutgelaunt und um viele Eindrücke reicher die Heimat um den DJK-Sportplatz. Die Organisatoren Toni Blanda, Christoph Gramm und Hermann Schorpp hatten für die abenteuerlustigen DJKler ein buntes Rahmenprogramm gezimmert und wurden dafür mit kleinen Präsenten belohnt.
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