Georg Wild

 

Die eigenen Torchancen nicht genutzt  Bittere 0:5 Heimpleite für die DJK

Rabenschwarzer Tag für die DJK Donaueschingen: Ausgerechnet im letzten Heimspiel der Vorrunde kassierte der Verbandsliga-Aufsteiger die erste Niederlage auf eigenem Terrain. Das überdeutliche 0:5 war gleichzeitig die bisher höchste Schlappe der gesamten Hinrunde. Damit setzte sich in der Verbandsliga die Negativserie gegen die Seehasen nahtlos fort, denn in den zurückliegenden 40 Jahren konnte die DJK auch zu Landesliga-Zeiten noch nie ein Heimspiel gegen den FC Radolfzell gewinnen.

Auf dem engen Kunstrasenplatz im TiTEC®-SPORTPARKk sah es zunächst keineswegs nach einer derartigen Heimpleite aus, denn die Heine-Elf hielt zunächst durchaus mit. Bei ihrer ersten Torannäherung gingen jedoch die Gäste durch Alexander Stricker, der später noch zweimal seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis stellte, früh in Führung. In der weiterhin ausgeglichenen Partie drängten die Platzherren vehement auf den Ausgleich, ehe sie nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung gegen die DJK noch vor der Pause das 0:2 kassierten.

Im zweiten Spielabschnitt lief dann endgültig alles gegen den Aufsteiger. Zunächst verhinderten in turbulenten Szenen der Radolfzeller Torwart Pascal Bisinger per Glanzparaden sowie Latte und Pfosten den Anschlusstreffer, und im Gegenzug war per Konter das 0:3 perfekt. Damit war das Schwarzwald-Bodensee-Derby frühzeitig entschieden. Die junge Radolfzeller Mannschaft verstärkte die Defensive, blieb nach vorne jedoch brandgefährlich und markierte zwei weitere Kontertore, während die resignierenden Gastgeber weiterhin ihre Möglichkeiten nicht nutzen konnten. Am Schluss war die 0:5-Klatsche doch sehr deprimierend. Entsprechend enttäuscht war nach Spielende DJK-Trainer Tim Heine. „Wenn man in einer lange Zeit ausgeglichenen Partie dreimal das Aluminium trifft und am Schluss mit 0:5 vom Platz geht, ist das natürlich sehr ärgerlich und auch unglücklich. Wir konnten unsere Riesenchancen kurz nach der Pause nicht nutzen, und Radolfzell war letztlich einfach cleverer als wir“, musste Heine eine bittere Niederlage abhaken. Der Radolfzeller Trainer Steffen Kautzmann registrierte in seinem Fazit „ein spannendes Fußballspiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. In der kritischen Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit hielt uns unser Torwart mit seinen Paraden im Spiel und war so der Garant für den Sieg“ wusste der 26-jährige Coach den Erfolg seiner Mannschaft richtig einzuordnen.

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