Thomas Wild

Die DJK ergibt sich in Weil zu früh dem Gegner

SV Weil – DJK Donaueschingen 4:0 (1:0)

Trotz zuletzt guter Leistungen, zeigte die DJK in Weil leider wieder einmal ihr anderes Gesicht und ergab sich nach dem 1:0 Rückstand dem Gegner. Bereits in der 4. Min. erhielt der SVW wegen Foulspiel, einen Freistoß, 25 Meter vor dem Tor. Diesen zirkelte Torjäger Sprich noch knapp über das Tor. Fortan zeigte die DJK noch ein gefälliges Spiel, lief die Räume gegen die Hausherren zu und ließ kaum spielerische Gefahr des Gegners in den Strafraum der DJK zu. In der 20. Min. gelang dem SVW allerdings ein Lattentreffer. In der 23. Min. dann ein gefährlicher Ansatz der DJK. Alex Schuler drang mit einer Einzelaktion in den Strafraum ein, aber seinem Abschluss fehlte die Kraft. In der 29. Min. dann ein im nach hinein spielentscheidender Freistoß aus 35 Metern für den SVW. Die DJK blieb komplett stehen, so dass drei Spieler des SV Weil völlig frei vor dem Tor waren. Vom Kopf eines Spielers wurde der Ball zu Smardzic weitergeleitet, der aus kurzer Distanz und stark abseitsverdächtiger Position das 1:0 für den SVW erzielte. Im direkten Gegenzug erzielte Heiko Reich nach einem Abpraller des Torhüters das 1:1, aber der Linienrichter hob die Fahne wegen Abseits. So ging es mit der 1:0 Führung in die Pause. Nach der Pause, in der 50. Min. bekam der SVW einen völlig unnötigen und zweifelhaften Foulelfmeter zugesprochen. Dieser wurde von Sprich unhaltbar zum 2:0 verwandelt. Ab diesem Zeitpunkt bekam jeder Betrachter im Stadion den Eindruck, dass sich die DJK ihrem Schicksal ergibt und als Team nicht mehr den letzten Willen aufbringt, dieses Spiel noch drehen zu wollen. Und das gegen einen Gegner der mit einer Normalleistung des Teams, durchaus zu bezwingen gewesen wäre. So folgte in der 59. Min. nach einem abgefälschten Schuss von Ates das 3:0. Die DJK hatte danach zwar mehrere Distanzschussversuche, die aber allesamt das Tor verfehlten. Die größte Chance hatte in der 70. Min. Alex Schuler von der linken Seite aber der Abschluss kam zu schwach und genau auf den Torhüter und war bezeichnend für die Spannung, die das Team noch hatte. So konnte sich der SVW in der Schlussphase weitere Chancen erspielen, die aber mit riesigem Einsatz der Innenverteidigung und Torhüter Weisgerber vereitelt werden konnten. In der 85. Min. erhöhte dann Torjäger Sprich zum 4:0 Endstand. 

    

Tore: 1:0 Samardzic (29.), 2:0 Sprich (51. Foulelfmeter), 3:0 Ates (59.), 4:0 Sprich (86.)

 

SR: Nicolas Dorss, Markdorf

 

ZS: 150