Elmar Honold

4-tägige Reise der Radgruppe der DJK Donaueschingen ins Monafon

Das DJK-Radteam unternahm vom 20.-24.07.2022 eine weitere Radreise in die Alpen. Ziel war Partenen im Montafon. Diese kleine Gemeinde liegt am Fuße der Silvretta-Hochalpen-Straße. Die zehn Radler absolvierten bei dem Aufenthalt vier anspruchsvolle Touren auf die umliegenden Berge.

So ging es am ersten Tag vom Alpinhotel Zerres in Partenen nach Vandans. Von dort nahmen die Radler über das Rellstal den knackigen Aufstieg zum Haus Matschwitz und weiter zur Bergstation Golm in Angriff - ein Anstieg mit ca. 11,5 km und knapp 1.300 hm, gespickt mit Rampen bis zu 18%. Nach der notwendigen Stärkung führte die Tour über kupiertes Gelände mit Teer-, Forst-, Sand- und Wiesenwegen - über den Aquaweg, das Kraftwerk Gampadels, vorbei an den Montafoner Skisprungschanzen - Richtung Tal. Einziger kleiner Wermuts-tropfen war nur die durch die tief hängenden Wolken eingeschränkte Sicht.

Am zweiten Tag gab es hingegen „Kaiserwetter“. Und so machte sich das Team über das wild-romantische Ganifertal auf zum Kopser Stausee. Weiter bergauf ging es - vorbei an der Verbellaalpe - zur Neuen Heilbronner Hütte, die auf 2.320 m liegt. Nach dem Mittagessen fuhr die Gruppe wieder hinunter zum Stausee Kops und - längs des Zeinissees - Richtung Silvretta-Hochalpenstraße. Entlang des Vermuntbachs bot sich der nächste Anstieg zum Silvrettasee (Bielerhöhe). Hier war auf groben Schotterwegen der Gleichgewichtssinn und die Fahrtechnik der Radler besonders gefordert. Dafür wurde das Radteam auf der Bielerhöhe mit einem herrlichen Bergpanorama belohnt. Die Tour endete mit einer rasanten Serpentinenabfahrt auf der Silvretta-Hochalpenstraße - kurzzeitig unterbrochen durch eine interessante Trailstrecke um den Vermuntstausee.

Da für den Nachmittag des dritten Tages Gewitter angekündigt waren, absolvierten die DJK-Radler eine etwas kürzere Tagesetappe. Nach einer Abfahrt zur Skilift-Talstation in St. Gallenkirch bewältigte die Gruppe den Anstieg zum Bergdörfchen Garfrescha und weiter zur Alpe Nova, die in einem engen Tal liegt. Hier konnten die Radler bei den sehr freundlichen Hüttenwirten eine zünftige Brotzeit zu sich nehmen und gleichzeitig die umliegenden hohen Berge bestaunen. Nach der sportlichen Abfahrt nach Grandau fuhr die Gruppe entspannt zum Hotel zurück, um den späten Nachmittag in geselliger Runde auf der Hotelterrasse zu verbringen.

Das Montafon zeigte sich am vierten Tag nochmals von seiner besten Seite. Das DJK-Radteam startete deshalb bei bestem Wetter von Schruns aus. Zunächst ging es entlang des Flüsschens Litz durch das idyllische Silbertal zum Berggasthaus „Hasahüsli“. Dieser Anstieg war moderat, sodass die Radler die Wasserfälle, Stauwehre und Felsformationen links und rechts des Weges entspannt genießen konnten. Nach einer kurzen Stärkung folgte allerdings eine weitere anspruchsvolle Steigung auf den Kristberg und die Radler mussten nochmals kräftig in die Pedale treten. Die Belohnung wartete jedoch in Form toller Ausblicke ins Silbertal und auf die umliegenden Gipfel. Die Tour führte danach in einem ständigem Auf und Ab entlang des Bergrückens in Richtung Bartholomäberg. Nach einer langen Serpen-tinenabfahrt mit ständig wechselnden Blickwinkeln auf die gegenüberliegenden Berge und die benachbarten Talgemeinden kehrte die Gruppe in Schruns „beim Italiener“ ein. Denn nun stand auch schon die Heimreise an.

Bei den vier Tagestouren absolvierten die Radler im Alter zwischen 36 und 60 Jahren ins-gesamt über 200 km und über 5.600 hm. Und jeder der Teilnehmer schaffte diese tolle Leistung mit seinem Mountainbike - ohne jegliche Motorunterstützung - nur aus eigener Kraft. Respekt! Mit dabei waren: Richard Buchholz, Stefan Fischer, Achim Franke, Manuel Ganter, Alexander Maier, Stefan Nitschmann, Joachim Roth, Gerhard Seidl, Fredi Ziegler und als Organisator und Tourguide Elmar Honold.

4-tägige Reise der Radgruppe der DJK Donaueschingen ins Monafon

Bild: Elmar Honold