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Hermann Schorpp

S'küt wie's küt - et hätt noch immer jot jejange! – Kölner Karnevalsfeier im DJK-Clubheim

Die DJK-Narren hatten zu ihrem traditionellen Kappenabend in das auf Fasnet getrimmte Clubheim geladen und der in Rot-Weiß gehüllte Festsaal füllte sich gleichsam einem Luftballon der dicke Backen bekommt. Die 100-Besuchermarke wurde deutlich geknackt, selbst bei den Stehplätzen herrschte Platzmangel.  Ein klasse, über vierstündiges Programm erwartete die froh gelaunte Narrenschar unter dem Motto „S'küt wie's küt - et hätt noch immer jot jejange!, Kölner Karneval auf der Baar“ führten Gerhard Leuthner und Philipp Janosch gekonnt durch den Abend. 

Für den ersten Stimmungsheber sorgten Benni Neiniger, der Letzte Straßenkehrer in Allmendshofen und sein ehemaliger Kollege und heutige Rentner Gerhard Leuthner. Schonungslos deckten die beiden Unikate das DJK-Vereinsleben auf und karikierten dabei die eine oder andere „Lachnummer“ aus ihrer ganz eigenen Sicht. Humor vom Feinsten! 

Ali (Stefan Ehrich), Fitnesstrainer mit Migrationshintergrund, ließ die DJK-Familie hinter die Kulissen eines Fitnessstudio blicken. Sein Wortspiel, Mimik und eine zweideutige Aussprache brachte den Saal erstmals zum Kochen.  

Für die Macher der Veranstaltung ist es unabdingbar für Nachwuchs zu sorgen, junge Akteure einzubinden und für die DJK-Fasnet zu begeistern. Mit den aktiven Fußballern der Herren- und Damenmannschaft scheint das eindrucksvoll zu gelingen.

Sie sind mit den schönsten Kicker-Beinen (Loreen Ebner, Jasmin Seiberth, Laura Janosch, Raffael und Claudio Iengo, Bastian von Bornstaedt, Marius Schorpp, Marius Gerold, Philipp Janosch, Florian Rösch) ausgestattet und niemand sonst wirft sie so schön hoch: unsere DJK-Funkengarde! In glitzerndem Rot-Weiß tanzten sie sich in die Herzen der Narren und ernteten tosenden Applaus. Nicht nur Synchronität war gefragt, sondern auch eine enorme Leistung in Sachen Gelenkigkeit. Lautstark vom Publikum gefordert, mußte der Showtanz wiederholt werden. Die Narren standen auf den Stühlen und Bänken.

Und dann sah und genoss die Narrenschar einen fernsehreifen Auftritt ihrer Schwarzwaldmarie, einer frustrierten Ehe- und Hausfrau (Ulrike Schorpp). Was sie über ihren Göttergatten und die Männerwelt im allgemeinen so vom Stapel ließ, sorgte beim Publikum für Dauerlacher und Applausstürme.

Passend zum Motto traten die drei Altnarren Thomas Wild, Reinhold und Hermann Schorpp als Kölner Dreigestirn auf. Prinz, Bauer und Jungfrau strapazierten übergangslos die Lachmuskeln der Gästeschar. Mit ihren urig, markigen Sprüchen rund um das Thema Familienleben fesselten die drei ihre Zuhörer.  All das sorgte für feuchte Augen und blaue Flecken vom „Schenkelklopfen“ bei den Zuhörern.                                                                 

Und dann der allseits erwartete Auftritt von Kultfigur „Karle“, alias Franz Wild, heute passend als „Prinz Karle“. Er ließ tief in seine adlige Ahnengalerie und Familiengeschichte blicken. Dabei zerlegte er so manche Illusion von Harmonie und Adel. Zudem bekam so mancher DJKler sein Fett ab, Humor und Witz in aller feinsten Form. Sein Publikum dankte es ihm mit Szenenapplaus.                         

Zum großen Finale standen dann die Akteure der Altfußballer (Reinhold Schorpp, Martin Roth, Jürgen Neugart, Thomas Wild, Siegfried Held, Benni Neininger, Stefan Ehrich, Gerhard Leuthner) auf der Bühne. Sie zauberten den Flair und die Stimmung einer Kölner Kultkneipe ins DJK-Clubheim. Unter dem Motto „Loss mer singe: Kölsche Karnevalsmusik“ begeisterten sie mit stimmungsvollen Liedern op kölsch. Die Ganze Narrenschar feierte, sang, klatschte und schunkelte begeistert mit.

Für Musik und Stimmung sorgten Tobias Wild und Hermann Schorp und gefeiert, gesungen, getanzt oder nur geredet wurde noch bis in die frühen Morgenstunden, ganz nach Art der DJK-Kicker.

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