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Emar Honold

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DJK-Radgruppe tourt im Bregenzerwald

Sechs Bergfreunde der Radgruppe fuhren am 24.07.2026 mit dem Pkw nach Bezau in den Bregenzerwald. Unterkunft und leckere Verpflegung für die 4-tägige Radreise bot das zentral gelegene Hotel Gretina.

Am ersten Tag fuhren die Radler, alle ausgestattet nur mit echten Bio-Bikes, zunächst durch das beschauliche Mellental. Ein sehr steiler (teilweise 17%!) und schottriger Forstweg führte die Gruppe hinauf zur Hauser-Alpe. Von dort ging es schweißtreibend weiter bergauf zu einem Zwischenhalt auf der Vordersuttis-Alpe. Alle freuten sich über den erst 10-jährigen Sohn der Senner-Familie, der zügig und professionell „die isotonischen Getränke“ servierte. Nach dieser Stärkung war der verbleibende Anstieg über holprige und zum Teil sehr ausgewaschene Alp- und Wanderwege, vorbei an weiteren Berghütten und mit verschiedenen Blickwinkeln auf die bekannte Kanisfluh, dann eher ein Genuss. Denn die grandiosen Ausblicke in die verschiedenen Täler und die tolle Fernsicht entschädigten für die Anstrengungen. Nach einer zünftigen Brotzeit fuhr die Radgruppe über die steile Abfahrt in Richtung der Argenschlucht. Und da war es plötzlich, das Haar in der Tagessuppe: In einem unübersichtlichen Waldstück brachte eine ganz gemeine Bodenwelle unseren Alex zu Sturz. Ein fast kompletter Salto führte bei ihm zu Abschürfungen und einer Rippenverletzung. Doch Glück im Unglück - schnell waren hilfsbereite Einheimische zur Stelle, versorgten die Wunden und brachten Alex und sein MTB mit ihrem Pick-Up zurück zum Hotel. So konnten die anderen die Radtour fortsetzen. Über die Faschinastraße nach Au und von dort entlang der Bregenzer Ach kehrten die DJK-Radler - nach 52 km und 1.500 hm - ins Domizil zurück.

Tag 2 begann mit Regen und deshalb mit erheblich verschobenem Start. Die Gruppe entschloss sich zu einer Tour mit weniger anspruchsvollem Profil. Im Nieselregen fuhren die Radler zunächst über Andelsbuch nach Egg. Nach einem längeren, aber nicht ganz so steilen Anstieg folgte die Stärkung im Cafe Fuchsegg am Rande des Skigebiets „Schetteregg“. Weiter ging es über das Rehenbergvorsäß hinab zum tosenden Subersach-Wasserfall. Und plötzlich war sie wieder da - die Sonne! Nun präsentierte sich die Landschaft im Subersachtal in voller Pracht. Tief beeindruckt von den steilen Felswänden, den urigen Alpen und den verschiedenen Hütten radelten die Bergfreunde auf Schotterwegen zum Vorsäß Schönenbach. In einer rasanten Abfahrt auf einer geteerten Straße fuhren die Radler nach Bizau und über Reuthe entspannt zurück ins Hotel.

Auch der dritte Tag begann mit starker Bewölkung. Nach dem - wie immer - tollen und reichhaltigen Frühstück führte die Tour zum Stausee Andelsbuch. Und hier begann er schon - der längere, knackige Aufstieg! Über Schwarzenberg und Brittenberg fuhren die Radler auf einem serpentinenförmigen Weg hinauf zum Lorenapass. Dabei boten sich wiederum schöne Ausblicke auf die immer kleiner werdende Tallandschaft und die umliegenden Berge. Auch das Auf und Ab bei der Weiterfahrt zur Berchtoldshöhe und den Rundumblick auf dem Brüggelekopf konnten die Radler noch richtig genießen. Erst während der Waldabfahrt nach Alberschwende zogen immer mehr dunkle Wolken auf. Als der Himmel die Schleusen so richtig öffnete, konnten sich die DJK-Radler bei einem Holzbaubetrieb unterstellen und gemütlich vespern. Trocken ging die Abfahrt weiter hinab zur Bregenzer Ach. Entlang des Flussufers und bei Sonnenschein radelte die Gruppe über Egg und Andelsbuch zurück zur Unterkunft.

Am vierten Tag, zugleich der Rückreisetag, wollte die Radlergruppe zwar eine etwas kürzere Tour, aber viel Höhe bewältigen. Bereits nach 1,4 km begann der erste steile Anstieg. Ständig „grüßten“ die üblen Gesellen „Herr Hangabtrieb“ und „Herr Schlupf“ auf dem steilen und grobschottrigen Güterweg. Der Schweiß quoll schnell aus allen Poren. Denn schon früh morgens zeigte sich die Sonne am wolkenlosen Himmel. Beim Schnellvorsäß wartete allerdings die Belohnung - wunderschöne Ausblicke in alle Himmelsrichtungen! Auch auf der weiteren Strecke über den Hottersattel zur Alpe Weißenfluh und vorbei an der Bregenzer Hütte wechselten sich Vieh- und Augenweiden fortlaufend ab. Bei großartigem Talblick genoss die Gruppe an der Lustenauer Hütte erneut die alpenländische Küche. Direkt im Anschluss erfolgte die rasante Abfahrt nach Schwarzenberg. In der Talsohle fuhren die inzwischen müden, aber zufriedenen Radler um den Klausberg herum zurück zum Hotel.

Vor der Heimreise waren sich die Bio-Biker mit einem Durchschnittsalter von fast 58 Jahren einig - diese Radreise war nicht schön anstrengend, sondern anstrengend und schön! Nur die Verletzung von Alex drückte etwas auf die Euphoriebremse; er konnte zwar nicht mehr mitradeln, aber die Gruppe an einigen Zwischenzielen mit dem Pkw besuchen und sogar mit Vesper versorgen. Bei den vier Touren überwanden die DJK-Radler insgesamt 182 km und 4.400 hm. Und dies bei oft schwierigem Untergrund, technisch anspruchsvollen Passagen und immer wieder extrem steilen Abschnitten - eine prima Leistung! Mit dabei waren Richard Buchholz, Manuel Ganter, Alexander Maier, Joachim Roth, Gerhard Seidl und Elmar Honold als Organisator und Tourguide.

DJK-Radgruppe tourt im Bregenzerwald

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Schulweg 11

78166 Donaueschingen

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